Berufsbild:
Computervisualist = Spieleprogrammierer?

Viele Studierende der Computervisualistik entscheiden sich nach dem Studium für einen Beruf, der einen der beiden Studienschwerpunkte umfasst: Computergrafik oder Bildverarbeitung.

Im Bereich der Computergrafik sind es Tätigkeiten, die vor allem mit der Grafikprogrammierung zu tun haben. Arbeitsgebiete reichen von der Entwicklung von Computerspielen oder mobilen Apps über photorealistische Computergrafik bis hin zur medizinischen Visualisierung. Interaktive Visualisierungen werden zum Beispiel in großen Bereichen des Maschinenbaus benötigt, wenn Produkte wie Autos oder Flugzeuge digital geplant und vermarktet werden.

Lehrbuch 3D-GrafikFachliteratur Informatik/CV

In der Bildverarbeitung beschäftigt man sich unter anderem mit der Bildverbesserung, wie sie z.B. im Bereich der medizinischen Visualisierung benötigt wird. Wie können Röntgen-, MRT- oder CT-Bilder verbessert werden, damit ein Arzt die gewünschten Informationen schneller bekommt? Auch die Bilderkennung spielt in der Bildverarbeitung eine wichtige Rolle. Gesichtserkennung, Mülltrennung oder Produktionsüberwachung werden automatisiert und optimiert. Ein großes Berufsfeld bietet die Robotik, wobei beispielsweise ein Haushaltsroboter oder Roboter im Katastrophenschutz aus Bildinformationen seine Position und die Umgebung erfasst.

Da Computervisualistik ein Informatikstudiengang ist, kannst du nach deinem Studium natürlich auch einen Beruf wählen, für den „normale“ Informatiker gesucht werden. Das interdisziplinäre Studium macht dich für potenzielle Arbeitgeber interessanter, da du über den Bereich der Informatik hinaus noch weitere Qualifikationen bietest.

  • Logo IWM
  • Logo Methodenzentrum
  • Logo Uni Koblenz · Landau